Dukat 1680, Glückstadt. Geharnischtes Brustbild n.r. mit
Lorbeerkranz, umgelegtem Mantel, Löwenkopfschulter und
Elefantenorden/drei
Dukat 1680, Glückstadt. Geharnischtes Brustbild n.r. mit
Lorbeerkranz, umgelegtem Mantel, Löwenkopfschulter und
Elefantenorden/drei ineinander verschlungene, gekrönte Monogramme
"C5". 3,42 g.
sehr schön/vorzüglich, kl. Nadelstich, äußerst selten
Christian V., *1646 im Schloß Flensburg, war der älteste Sohn
Friedrichs III. Er war ein Fürst von schwachem Geist, aber
eigenwillig und herrschsüchtig. Er wurde 1650 auf dem Reichstag in
Kopenhagen zum Thronfolger von Dänemark und Norwegen gewählt.
Christian vermählte sich am 25. Juni 1667 mit Charlotte Amalie,
Tochter des Landgrafen Wilhelm VI. von Hessen-Kassel. Nach dem Tod
seines Vaters am 9. Februar 1670 wurde er König von Dänemark und
Norwegen, Herzog von Schleswig und Holstein (königlicher Anteil).
Er kam 1676 in den Alleinbesitz von Oldenburg und Delmenhorst,
nachdem sich Herzog Joachim Ernst von Plön, der die Grafschaften
beanspruchte, mit ihm verglichen hatte und nachdem Christian
Albrecht von Holstein-Gottorp (den Graf Anton Günter von Oldenburg
als Miterbe des Königs eingesetzt hatte) leer ausgegangen war.
Christian V. starb am 25. August 1699 im Schloß Kopenhagen an den
Folgen einer Verwundung, die ihm auf einer Parforcejagd von einem
Hirsch beigebracht worden war.